Klaus J. Schmidt-Bucher, M.A.
geboren 1959, verheiratet, 2 Töchter (22 J. und 18 J.), 1 Sohn (15 J.).
Studium und Ausbildung:
Studium der Erziehungswissenschaft (mit dem Schwerpunkt Sondererziehung bei Verhaltensstörungen), Psychologie und Sozialwissenschaften.
Nach eigener tiefenpsychologisch fundierter Lehrtherapie Weiterbildungsstudium "Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie", Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen.
Ausbildung zum Übungsleiter für Autogenes Training am „Institut für Verhaltenstherapie und Präventivmedizin“ in Bad Nauheim und am "Ausbildunginstitut für Klinische Verhaltenstherapie (AFKV)" in Gelsenkirchen (anerkannt von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe), zum Triple-P-Trainer (einem verhaltenstherapeutisch orientierten Eltern-Training) an der Christoph-Dornier-Stiftung in Braunschweig und zum Hypnotherapeuten bei der Deutschen Gesellschaft für Hypnose (DGH) in Darmstadt (anerkannt von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe).
Ausbildung in "Akzeptanz- und Commitmenttherapie" (ACT), Grund- und Fortgeschrittenenkurs bei Dr. Rainer Sonntag, Olpe.
Ausbildung in Psychotraumatologie am "Kinder TraumaInstitut", Offenburg und am "EMDR-Institut Deutschland", Bergisch Gladbach. Zertifiziert von der "Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie" (DeGPT), Hamburg, und von "EMDRIA Deutschland e.V." (doppelzertifiziert für Kinder/ Jugendliche und für Erwachsene). Verfahren: traumafokussierte kognitiv-behaviorale Therapie (TF- KBT) und "Eye Movement Desensitization and Reprocessing" (EMDR).
Beruflicher Werdegang
Langjährige Tätigkeit in Einrichtungen der Jugendhilfe und beim Psychologischen Dienst einer Kinderklinik.
Mitarbeit in der Aus- und Weiterbildungskommission der "Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie" (dgvt).
Teamberater in Einrichtungen der Jugendhilfe.
Seit 1999 freiberuflich in eigener Praxis tätig.
Veröffentlichungen
Fachveröffentlichungen zur Pädagogik und zur Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen, u.a. zu den Themen:
Diagnostik/ Informationsgewinnung in der Psychotherapie (in Zusammenarbeit mit Dr. Birgit Alby, Lippstadt, veröffentlicht im "Lehrbuch der Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen", Hrsg. Michael Borg-Laufs, dgvt- Verlag Tübingen.
Modellernen (in Zusammenarbeit mit Dr. Birgit Alby, Lippstadt, ebd.).
Burn-out (veröffentlicht in "Gemeinsam", Zeitschrift der Franziskanerinnen Olpe).
Pisa und Erziehung (veröffentlicht in der "taz", Berlin).
Kindeswohlgefährdung (veröffentlicht in "Gemeinsam", Zeitschrift der Franziskanerinnen Olpe; überarbeitete Version in der "Siegener Zeitung", Siegen).
Depressionen im Kindes- und Jugendalter (veröffentlicht in der "Siegener Zeitung", Siegen).
Berufserlaubnis
Erlaubniserteilung zur Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie nach dem HPG, Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut nach dem PsychTG. Kassenzulassung.
Mitgliedschaften
Mitglied in der "Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung" (DPTV), der "Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie" (DeGPT) und "EMDRIA Deutschland e.V."
"ECP European Certificate for Psychotherapy" - zertifiziert durch den Europäischen Verband für Psychotherapie, die "European Association for Psychotherapy"/ Wien.
In meiner Praxis behandle ich Patientinnen und Patienten mitunterschiedlichen Problemen, z. B. Depressionen und Ängsten, Essstörungen, Tics und Zwängen, Problemen im Sozialverhalten, Hyperkinetische Störungen/AD(H)S und Traumafolgestörungen.
Aufgrund meiner Ausbildung und vor dem Hintergrund meiner beruflichen Erfahrung behandle ich sowohl Kinder und Jugendliche wie auch Erwachsene. Dabei erfolgt die Therapie von Patienten bis zum 21.Lebensjahr auf der Grundlage des PsychTG (Psychotherapeuten-Gesetz) und die Therapie älterer Patienten auf der Grundlage des HPG (Heilpraktiker-Gesetz).
Es gibt eine Vielzahl von psychotherapeutischen Behandlungsmethoden. In Deutschland sind die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch begründete Therapie von den Krankenkassen anerkannt. In meiner Praxis wende ich im Wesentlichen die Verhaltenstherapie, kognitive und imaginative Verfahren an.
Für PatientInnen, die bei Behandlungsbeginn das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, werden die Kosten der Therapie von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen bzw. Beihilfestellen vollständig übernommen, ebenso für die begleitende Therapie der Bezugspersonen (in der Regel der Eltern). PatientInnen, die vor Beginn der Therapie bereits 21 Jahre alt sind, müssen die Kosten selbst tragen – wobei in Ausnahmefällen eine außervertragliche Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich ist.